Internationale Ministranten Wallfahrt nach Rom 2018

Nachbericht Rom Wallfahrt der Ministranten

Abfahrt in Herrenberg

Diözesander Auftaktgottesdienst in St. Paul vor den Mauern

Besuch der Engelsburg

Irgendwo in Rom :)

Abendgebet mit Papst Franziskus auf dem Petersplatz

Picknick im Orangengarten

Herrliche Aussicht über Rom

Besuch der Domitilla Katakombe

Abkühlung :) :) :)

„Suche Frieden und jage ihm nach!“

Das war das Motto der Ministrantenwallfahrt, die Ende Juli/ Anfang August ca. 60.000 Ministranten aus der ganzen Welt nach Rom führte. Aus unserer Seelsorgeeinheit waren 15 Personen dabei.

 

Wir starteten gemeinsam mit den Dekanaten Böblingen und Calw am Sonntag, 29. Juli nach einem kleinen Gottesdienst in Herrenberg in die Dunkelheit und Richtung Rom. Die Pausen brachten uns schon einen Vorgeschmack auf das, was uns temperaturtechnisch in Rom erwarten würde und doch ließ uns das Thermometer staunen, als es uns mit 42° Grad in Rom willkommen hieß.

 

Da ja bekanntlich alle Wege nach Rom führen waren wir sehr froh, dass unsere Busfahrer im Vergleich zu den anderen Bussen auch den schnellsten ausgewählt hatten und wir so 3h vor den anderen in unserem Hotel die Zimmer beziehen konnten.

 

Am Nachmittag schauten wir uns zuerst die Umgebung des Hotels an, aßen unser erstes Eis (es sollte auch nicht das letzte sein) und waren überrascht, wie nah doch alles zusammen liegt, als wir vor dem Kolosseum standen. Ebenfalls nicht weit von unserem Hotel lag der Bahnhof Termini, von wo aus wir uns auf den Weg nach St. Paul vor den Mauern machten um dort mit Weihbischof Thomas Maria Renz und den Minis aus Rottenburg- Stuttgart Auftaktgottesdienst zu feiern. Dass Kirchen in Rom bei über 40°Grad auch keine Abkühlung versprechen wurde uns spätestens hier bewusst…

 

Während sich ein Teil unserer Gruppe nach dem Gottesdienst ins Hotel verabschiedete fuhr der andere weiter zur Spanischen Treppe, um dort die unvergleichliche Stimmung am Abend zu erleben. Und da Rom bei Nacht ja bekanntlich besonders schön ist liefen wir durch viele Gassen, am Trevi-Brunnen vorbei zurück zum Hotel.

 

Der nächste Morgen machte uns so richtig bewusst, wie viele Minis denn in Rom sind, als wir 30 Minuten vergeblich versuchten uns in eine Metro zu quetschen. Aber zu Letzt gelang es uns dann doch zur Engelsburg zu kommen. Diese besichtigten wir am Morgen. Vom Dach der Engelsburg haben wir dann zum ersten Mal auch den Petersdom gesehen und da sich die Anzahl der Besucher (ausnahmsweise) in Grenzen hielt konnte dort auch perfekt für Erinnerungsfotos posiert werden :)

 

Nach einer kleinen Stärkung an der Piazza Navonna ließen wir uns dann langsam aber sicher von den Menschenmassen in Richtung Petersplatz treiben. Nachdem die verschiedenen Sicherheitskontrollen überwunden waren fanden wir eine willkommene Abkühlung durch die Feuerwehr, die uns klatschnass aber sehr glücklich machte :)

 

Das Abendgebet mit Papst Franziskus, zentrales Element der Wallfahrt und Grund warum wir nach Rom gekommen sind, war für jeden von uns auf seine Weise etwas ganz besonderes.

 

In einer Seitengasse ließen wir uns anschließend Pizza und Nudeln schmecken, bevor wir noch einmal zurück zum Petersdom sind um ihn bei Nacht zu bestaunen.

 

Am Mittwoch schauten wir uns die Schätze der Vatikanischen Museen und die Sixtinische Kapelle an. Und staunten nicht schlecht über die kleinen und ganz großen Kunstwerke die sich auf dem Boden, an den Wänden und an der Decke finden ließen. Etwas erschlagen gönnten wir uns erst mal eine kleine Mittagsverschnaufpause, bevor es dann ins antike Rom ging.

 

Das Forum Romanum erkundeten wir von Schattenplatz zu Schattenplatz und lobten die Römer nicht nur einmal für ihr grandioses Wasserleitungssystem, dass uns die Tage nicht verdursten lies. Nächster Stopp war dann das Kolosseum, das uns zumindest etwas mehr Schatten spendete.

 

Abends war dann das Begegnungsprogramm, welches uns eine Gruppe aus dem Bistum Augsburg zuteilte, mit der wir uns gut austauschen konnten und gute Begegnungen hatten.

 

Am Donnerstag hieß es dann richtig richtig früh aufstehen, der Petersdom stand auf dem Programm. Als wir kurz nach 7 Uhr am Petersplatz ankamen, erwartete uns noch eine „akzeptable“ Schlange, der man beim länger werden aber zuschauen konnte. Wir machten uns zu Fuß auf den Weg zur Kuppel und konnten zwischen vielen anderen Menschen den Ausblick nur teilweise genießen… Aber der Aufstieg lohnt sich definitiv. Und den Petersdom muss man gesehen haben, wenn man in Rom ist. Denn die Weiten und Größe des Kirchenschiffs kann man eben nur begreifen, wenn man selbst darin gestanden ist.

 

Nach einer Pause mit richtig gutem Essen machten wir uns dann gestärkt wieder auf zum Kapitol, das uns in unserer Sammlung an Sehenswürdigkeiten noch fehlte. Von dort ging es dann weiter zum Aventin, wo wir den Abend mit einem italienischen Picknick, 12 kg Wassermelone, perfekter Musik und einem wunderbaren Sonnenuntergang ausklingen ließen. Und weil das alles noch nicht genug war machten wir uns nochmal auf zum Trevi Brunnen und der Spanischen Treppe um dann ziemlich erschöpft ins Bett zu fallen.

 

Dann war auch schon Freitag und damit der letzte Tag in Rom angebrochen. Der Dekanatsgottesdienst bildete einen schönen Abschluss unserer Tage in Rom. Danach fuhren wir noch gemeinsam zum Pantheon. Der restliche Tag konnte dann zum Souvenir- Shopping oder Eis essen genutzt werden. Bevor wir dann überpünktlich um 18.30 Uhr von unseren Busfahrern wieder am Hotel abgeholt und sicher und schnell nach Hause gefahren wurden.

 

Bericht: Jugendreferentin Greta Wycisk